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Nullpunkt

[Gast]


BeitragThema: NULLPUNKT   Mi Jan 08, 2014 8:25 pm

[ ENDZEITGERNE ] [ 16+ ] [ INFECTED ]
[ 3 RPG MÖGLICHKEITEN ] [ BASIEREND AUF RESIDENTEVIL & 28WEEKSLATER ]
Am Anfang sprach Gott:"Es werde Licht, damit die Dunkelheit vergehe!"
Am zweiten Tag wurde der Himmel geboren, ein majestätischer Baldachin für die Erde. Am folgenden Tag formte Gott die reichhaltige Erde und pflanze zahlreiche Blumen und Bäume auf ihr. Am vierten Tag teilte Gott den Tag von der Nacht ab und segnete die Erde mit dem Zyklus der vier Jahreszeiten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dann erfüllte Gott das Meer mit Leben und er liess Vögel über den Himmel gleiten. Am sechsten Tag schuf Gott prächtige Lebewesen. Allen voran die Menschen, die er nach seinem Ebenbild formte. Er segnete sie und gab ihnen die Herrschaft über all die Lebewesen und Natur, um für sie zu sorgen. Um sie zu nähren. Um sie zu führen. Und den siebten Tag ernannte Gott Tag der Ruhe. Gott, so sagt man, soll sich dann ausgeruht haben. Doch Gott ruhte nicht.
Gott ging.

Schon 10 Monate sind vergangen, in denen ich alleine bin. Schon 10 Monate sind vergangen, in denen ich alleine bin. Rausgeworfen aus District One. Was das ist? So eine beschissene Stadt sag ich Dir. Seit dem Ausbruch der Seuche waren sich einige zu schön fürs sterben. Jetzt sitzen sie dort in ihren beschissenen Büros in den Glashäusern und lachen alle aus, die im Elendsviertel die Drecksarbeit für sie machen. Es ist mittlerweile drei Monate her, seitdem ich keine Munition mehr habe. Und 16 volle Monate, seitdem sich die Welt in diesem beschissenen Zustand befindet. Wohin du auch gehst, niemand ist neben dir. Niemand steht hinter dir. Niemand hält dir den Rücken frei. Du bist alleine, vollkommen auf dich selbst gestellt. Die Grenze zwischen dem Tod und dir war noch nie so nah. Hast du Angst vor dem Tod? Wenn's so weit ist, kannst du dir selbst sagen:"Hey Bro…es ist vorbei. Deine Zeit ist gekommen. Du musst jetzt gehen" ? Wenn du mich fragst, Kumpel: Ich hab verdammt Schiss vor dem Tod und der Vorstellung sterben zu müssen. Ich hab's immer geschafft diesen Gedanken aus meinem Alltag auszublenden. Gekonnt ignoriert, verstehst du? Seit einiger Zeit klappt das nicht mehr. Hier hast du dein Leben nicht mehr im Griff. Plan morgen Mama zu besuchen, ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen. Wir wollten zusammen in die Stadt fahren und einkaufen. Die Scheisse funktioniert nicht mehr, Kumpel. Du willst nichts anderes als morgen aufzuwachen.

Menschen haben angefangen Dinge zu tun, die sie, bei klarem Verstand, für immer verfolgen würden. Einst das oberste Tier in der Nahrungskette, auf hohem Pferd geritten und tief gefallen. Wir sind eine Stufe runter gerutscht. Wie nach einem verlorenem Fussballspiel. Sie greifen dich an, rennen dir hinterher, hetzen dich durch Gestrüpp und Wasser, durch Schnee und Wälder. Stolperst du, erwischen sie dich. Erwischen sie dich, wirst du einer von ihnen. Das Virus breitet sich rasend schnell aus. Ja so wie unsere Angst davor. Es frisst sich durch deinen Körper, färbt dein Blut dunkelrot, fast schwarz. Steigt dir hoch. Die Speiseröhre entlang. Erbrichst dich über den ganzen Boden. Ab hier bist du einer von ihnen. Ein Runner. Jagst andere, frisst sie, infizierst sie, tötest sie.
Tötest uns Überlebende.

Kumpel, wird Zeit sich schlafen zu legen. Morgen ist ein neuer Tag. Hier sind wir vorerst in Sicherheit. Oh man…ich sollte aufhören Selbstgespräche mit meinem Spiegelbild zu führen.

Einsiedler.

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